Hotel Buchen

Fränkische Küche mit Aischgründer Note

Franken ist für Lebkuchen und Bratwurst sowie seine Biere und den Frankenwein weltberühmt. Ein Liebhaber der Fränkischen Küche schätzt aber auch regionale Köstlichkeiten wie Schäufele mit Kloß, Sauerbraten, Spargel, Meerrettich oder den Aischgründer Karpfen. In Bad Windsheim und Umgebung lässt sich die Fränkische Küche sowohl traditionell als auch modern interpretiert genießen. Eines aber haben alle Wirtshäuser und Restaurants gemeinsam: sie servieren mit Vorliebe frische, regionale Produkte.  

Regional, saisonal und traditionell – so lässt die Fränkische Küche treffend beschreiben. Familienbetriebe aus den umliegenden Speisekammern Steigerwald, Aischgrund und Nürnberg-Fürth-Erlanger Knoblauchsland liefern die Spezialitäten aus Wald, Feldern, Streuobstwiesen, Ställen und Teichen frisch in die Küchen der Gastronomie. Mal soll es Slow Food sein, mal steht der Sinn nach einer herzhaften Brotzeit, mal möchte man bei einem exquisiten Menü feiern, mal treibt einen die pure Lust auf Schäufele, Karpfen und Co. in eines der liebevoll gepflegten, oftmals historischen Gasthäuser. Übrigens: auf dem bewirtschafteten Bauernhof des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim werden alte Haustierrassen wie die Fränkische Landgans, die Bunte Deutsche Edelziege und der Triesdorfer Tiger, eine altfränkische Rinderart gehalten.

Karpfen und Kren

Mehr als 7.000 Karpfenteiche verleihen dem Aischgrund, zwischen Bamberg, Nürnberg und Neustadt an der Aisch gelegen, seinen unwiderstehlichen Charme. Den Mönchen im Mittelalter ist es zu verdanken, dass sich der Karpfen von einer Fastenspeise zum Wahrzeichen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor eines ganzen Landstrichs entwickelte. In den Monaten mit „r“ pilgern Gäste aus Nah und Fern in den Aischgrund. Auf den Tisch kommt nur der frisch zubereitete Aischgründer Karpfen mit einem Fettgehalt von maximal 10 %. Er darf das Herkunftssiegel „geschützte geografische Angabe“ tragen, wenn er nach strengen Vorschriften naturnah erzeugt wurde. Auch der Kren, wie der Meerrettich in Franken heißt, hat auf einer fränkischen Speisekarte in Form von Krenfleisch oder als feine Beilage zu Bratwurst und Forelle einen Stammplatz. Rund hundert Krenbauern pflanzen im Aischgrund die scharfe, schwarze Wurzel an. Wer neben all der Feinschmeckerei sein Wissen auffrischen möchte, dem sei ein Besuch im Neustädter Karpfenmuseum oder im Baiersdorfer Meerrettichmuseum empfohlen.

Aischgründer Karpfenschmeckerwochen

Die einzigartige Kulturlandschaft des Aischgrundes ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert und durch Wanderwege und Radwege bestens erschlossen. Was man sich als Fan des Karpfens allerdings auf keinen Fall entgehen lassen sollte, sind die Aischgründer Karpfenschmeckerwochen. Der fränkische Traditionsfisch kommt zu Beginn der Karpfensaison in allen erdenklichen Variationen auf den Tisch: gebacken, als Filet, blau, in Bierteig, im Weinsud, geräuchert, als Karpfenbratwurst oder Karpfensushi. Die Spezialitätenwochen, an denen zahlreiche Gasthäuser im Gebiet zwischen Uffenheim, Bad Windsheim und Uehlfeld, teilnehmen, haben eine lange Tradition.

Zum Wohl!

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