Ortsteile

Bad Windsheim besteht aus der Kernstadt und zehn Ortsteilen.

Berolzheim
im Tal des Tiefbaches gelegen, wurde im 8. Jh. gegründet; Kirche aus dem frühen Mittelalter, renoviert 1983.

Humprechtsau
gehört zusammen mit Rüdisbronn, Herbolzheim und Krautostheim zu den altfränkischen Osing-Gemeinden. Der Osing ist ein Höhenrücken, ca. 260 ha groß, dessen Fluren und Wälder alle zehn Jahre, zuletzt 2004, unter den vier Orten verlost werden. Dieser Brauch stammt noch aus germanischer Zeit und hat sich bis heute gehalten. Marienkirche (15. Jh./ um 1700); Weinbaugebiet.
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Ickelheim
war im 8. Jh. ein fränkischer Königshof, später stand es unter Einfluß des Deutschen Ritterordens (ehem. Amtshaus, erbaut 1565). Von der früheren Befestigung sind noch zwei Torhäuser erhalten. Kirche mit Flügelaltar (1510). 1987 prämiert als eines der schönsten Dörfer der Bundesrepublik Deutschland.

 

ortsteile_2 Külsheim
zusammen mit Erkenbrechshofen eine der ältesten Siedlungen im Aischtal (Steinzeitfunde). Külsheim war einst ein "Reichsdorf" und Sitz der Ritter von Gullesheim.
Lenkersheim
wurde bereits 1200 zur Stadt erhoben; es verlor jedoch im Bauernkrieg 1525 seine Stadtrechte wieder. Beachtenswerte Kirche und Fachwerkhäuser.
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ortsteile_4 Oberntief und Unterntief
am Kehrenberg-Forst, im Tal des Tiefbaches gelegen; seit dem Mittelalter mit Windsheim verbunden; einst im Besitz der Edlen von Tiefen, deren Burg 1449 zerstört wurde (Burgstall Unterntief). In Oberntief der sehenswerte "Frohsinns-Hof".

Rüdisbronn
An den südlichen Abhängen des Steigerwaldes gelegen, Kirche aus gotischer Zeit; Weinbaugebiet.
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Wiebelsheim
am Rannachbach, erstmals erwähnt 830, westlich des Weinturmhügels (Turm 15. Jh.), Kirche mit Altar
aus der Werkstatt des Albrecht-Dürer-Schülers Hans Schäufelein (um 1514).
Sportflugplatz Wiebelsheimer Berg.
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