
Das Heilbad...
... und seine Quellen
- Home
- Heilbad
WIR SIND NAH AM WASSER GEBAUT.
SCHON SEIT 1891!
Der Ursprung des Bad Windsheimer Kurbetriebs liegt über 100 Jahre zurück: Im Juli 1891 findet sich in der Zeitung Schwäbischer Merkur die Meldung: „In Windsheim wurde eine Heilquelle entdeckt, deren Wasser Kochsalz, Bittersalz und Glaubersalz enthält.“
Bad Windsheim setzt noch heute auf den Reichtum aus Jahrmillionen, der in seiner Tiefe lagert. Der Untergrund bietet drei natürliche Heilmittel: Heil- und Mineralwässer sowie voll gesättigte Sole und Thermalsole von höchster Qualität.
Frankens Quellen der Gesundheit
Kiliani-Quelle
Natrium-Calcium-Sulfat-Chlorid-Quelle
Die Kiliani-Quelle wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts erschlossen und bereits 1961 als Heilquelle staatlich anerkannt. Sie liegt innerhalb eines Heilquellenschutzgebietes im südlichen Teil des Bad Windsheimer Kurparks, dem größten denkmalgeschützten Kurpark Bayerns. Nach der balneologischen Einordnung wird das daraus gewonnene Heilwasser mit hohem Mineralstoffgehalt als Natrium-Calcium-Sulfat-Chlorid-Quelle bezeichnet.
Indikationen
- Zur Anregung der Gallensekretion
Kontraindikationen
- Erkrankungen, bei denen die Natriumchloridaufuhr eingeschränkt werden muss (Herzmuskelsschwäche, Ödeme, Bluthochdruck, Niereninsuffizienz, Schwangerschaftstoxikose)
- Calciumsteine (Nierensteinbildung aufgrund krankhaft erhöhter Calciumaufnahme im Darm)
- Harnsäuresteine
- Akute und schwere chronische Erkrankungen des Verdauungstrakts (Magen- und Darmgeschwüre, Gallenkoliken, Passagehindernisse, nach Operationen)
- Eingeschränkte Flüssigkeitstoleranz (Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen)
Wechselwirkungen
Der Gehalt des Heilwassers an Fluorid ist bei der Kariesprophylaxe zu berücksichtigen.
Art der Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, vor den Hauptmahlzeiten leicht angewärmt schluckweise trinken.
Anwendungen
- Dr. Becker Kiliani-Klinik
Zusammensetzung
entsprechend der Heilwasseranalyse vom 8. Juni 2006
| Natrium | 1210 |
| Kalium | 47,9 |
| Calcium | 670 |
| Magnesium | 164 |
| Fluorid | 0,4 |
| Chlorid | 1730 |
| Sulfat | 2100 |
| Hydrogencarbonat | 462 |
Thermalsole-Quelle
Fluorhaltiger Thermal-Sole-Sauerling
Zusammensetzung
entsprechend der Heilwasseranalyse vom 8. Juni 2006
| Natrium | 6.550 |
| Kalium | 90 |
| Calcium | 1.380 |
| Magnesium | 472,78 |
| Fluorid | 3,6 |
| Chlorid | 10.117 |
| Sulfat | 4.446 |
| Hydrogencarbonat | 2.326 |
Durch ihren hohen natürlichen Salzgehalt ist diese Quelle nicht als Trinkkur geeignet.
Gemäß den Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen wird diese Quelle als fluorhaltiger Thermal-Sole-Sauerling bezeichnet. Die Thermalsole wird nur 200 Meter von der Franken-Therme Bad Windsheim entfernt gefördert und direkt in die Schwimmbecken eingeleitet.
Indikationen
- Rheumatologie (chronisch entzündliche Erkrankungen: ankylosierende Spondylitis, Arthritis, Fibromyalgie, Kollagenosen)
- Orthopädie (degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Nachbehandlung von Operationen am Bewegungsapparat)
- Gynäkologie (Beschwerden in der Menopause, Amenorrhoe, Fluor)
- Pädiatrie (Entwicklungsstörungen)
- Dermatologie/Allergologie (Psoriasis, Neurodermattitis, Akne, Vitiligo, seborroeisches Ekzem)
- Pulmonologie/Allergologie (Rhinitis, Sinusitis, Bronchitis, Emphysem, Asthma)
Kontraindikationen
- Offene Wunden (Einzelwannen und Bewegungsbecken)
- Dekompensierte Stoffwechselentgleisung (Bewegungs- und Wannenbäder)
- Ergometrische Belastungsfähigkeit unter 50 W (Bewegungsbecken)
- Anfallsleiden (Bewegungsbäder)
Art der Anwendung
Anwendungen in der Franken-Therme Bad Windsheim.
Anwendungen
- Franken-Therme Bad Windsheim
Zusammensetzung
entsprechend der Heilwasseranalyse vom 8. Juni 2006
| Natrium | 6.550 |
| Kalium | 90 |
| Calcium | 1.380 |
| Magnesium | 472,78 |
| Fluorid | 3,6 |
| Chlorid | 10.117 |
| Sulfat | 4.446 |
| Hydrogencarbonat | 2.326 |
Durch ihren hohen natürlichen Salzgehalt ist diese Quelle nicht als Trinkkur geeignet.
St. Anna-Quelle
Calcium-Sulfat-Quelle
Die staatlich anerkannte St. Anna-Quelle befindet sich im nördlichen Bereich des Bad Windsheimer Kurparks und ist mit einem Heilquellengebiet ausgestattet. Ihr Name wurde von der historischen Sankt-Anna-Quelle abgeleitet und reicht damit bis zu den Anfängen Bad Windsheims als Kurstadt zurück. Das Heilwasser aus der St. Anna-Quelle wird balneologisch als Calcium-Sulfat-Quelle eingestuft und hat einen leicht mineralischen Geschmack.
Indikationen
- Osteoporose
- Magen-Darm-Erkrankungen
Kontraindikationen
- Durchfallerkrankungen
Art der Anwendung
Soweit nicht anders verordnet, leicht angewärmt etwa 1/2 Stunde vor den Hauptmahlzeiten schluckweise trinken; je nach Verträglichkeit 0,2 – 0,31 trinken. Besonders wirksam ist die morgendliche Nüchternnahme.
Anwendungen
- Frankenland-Klinik
- Bad Windsheim
- Franken-Therme Bad Windsheim
Zusammensetzung
entsprechend der Heilwasseranalyse vom 7. Dezember 2006
| Natrium | 126 |
| Kalium | 13,5 |
| Calcium | 616 |
| Magnesium | 74,9 |
| Fluorid | 0,3 |
| Chlorid | 148 |
| Sulfat | 1.520 |
| Hydrogencarbonat | 412 |
Solimed-Quelle
Solebohrung 3 – vollgesättigte Natursole
Zusammensetzung
Vollgesättigte Sole (26 % = 260 g/l)
| Fluorid | 3,5 |
| Chlorid | 170.000 |
| Sulfat | 3.499 |
| Hydrogencarbonat | 793,82 |
Durch ihren hohen natürlichen Salzgehalt ist diese Quelle nicht als Trinkkur geeignet.
Das in rund 200 Meter Tiefe befindliche Steinsalz entstand vor ca. 250 Mio. Jahren. Es wird mit Heilwasser ausgefault und als vollgesättigte Sole (26 % = 260 g/l) gefördert. Sie hat bei 206,2 g/l gelöste feste Mineralstoffe. Die Inhaltsstoffe (besonders bei Dick- und Dünnsole) und Konzentrationen entsprechen den Angaben der Thermalsole-Quelle.
Indikationen
- Dermatologische Anwendungen in Einzelwannen (1,5 – 5 % Dünnsole)
- Inhalation und Bewegungsbecken (10 – 20 % Dicksole)
- Vollgesättigte Sole (26 %) als Salzsee
Art der Anwendung
Die Sole wird wie folgt aufbereitet: Dünnsole (1,5 – 5 %) für dermatologische Anwendungen in Einzelwannen; Dicksole (10 – 20 %) für Inhalation und Bewegungsbecken; vollgesättigte Sole (26 %) als Salzsee.
Anwendungen
- Frankenland-Klinik
- Dr. Becker Kiliani-Klinik
- Franken-Therme Bad Windsheim
Zusammensetzung
Vollgesättigte Sole (26 % = 260 g/l)
| Fluorid | 3,5 |
| Chlorid | 170.000 |
| Sulfat | 3.499 |
| Hydrogencarbonat | 793,82 |
Durch ihren hohen natürlichen Salzgehalt ist diese Quelle nicht als Trinkkur geeignet.




